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Kambodscha, Provinz Takeo

Freiwilligeneinsatz im Heim „Wat Opot“
für von HIV und Aids betroffene Kinder

asdasd

Foto: Projektpartner

mehr als
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ohne sauberes Trinkwasser
jeder
1.
lebt in Armut
Fast
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Jahre Bürgerkrieg
Kambodscha zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast dreißig Jahre Krieg brachten viele soziale Probleme mit sich und noch heute leidet ein Großteil der Bevölkerung unter den Folgen. Jeder dritte Kambodschaner lebt unterhalb der Armutsgrenze, mehr als 60 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder zur Stromversorgung. Vor allem die Kinder leiden unter den oft unzureichenden hygienischen Bedingungen. Die Provinz Takeo im Süden des Landes ist eine der ärmsten Regionen Kambodschas. Die meisten Familien in Takeo leben vom Ertrag ihrer Reisfelder und Äcker. Doch mit der traditionell betriebenen Landwirtschaft können sich die Familien nicht mehr ausreichend ernähren. Auch die Schulbildung der Kinder können die Landwirte nicht bezahlen. Fehlende Bildung und Aufklärung fördern zusätzlich die weitere Ausbreitung von HIV und Aids in der Region.

Im Jahr 2001 gründete die kambodschanische Hilfsorganisation „Partners in Compassion“ das Zentrum „Wat Opot“ zur Betreuung und Rehabilitation von HIV infizierten, an Aids-erkrankten Kindern und Aids-Waisen. In dem Zentrum leben und arbeiten etwa 50 Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 18 Jahren und sieben Erwachsene. Das Zentrum versteht sich als große Familie, in der zusammen gelebt, gelernt und gearbeitet wird. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von „Partners in Compassion“ ist die Aufklärungsarbeit. Regelmäßig besuchen Sozialarbeiter betroffene Familien. Die Kinder werden ärztlich untersucht, psychologisch betreut und erhalten die nötigen Medikamente. Da die meisten Familien große Schwierigkeiten haben, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten und ihre Kinder zu ernähren, erhalten die Familien zudem monatliche Lebensmittelhilfen, denn eine gesunde Ernährung ist ein äußerst wichtiger Bestandteil der Therapie.

Deine Aufgaben im Projekt

Als Freiwilliger wirst du ein festes Mitglied der familiären Struktur im Wat Opot-Zentrum, das die Kinder in ihrer schwierigen Lebenssituation begleitet und fördert. Im täglichen Zusammenleben unterstützt du die Kinder bei ihren Aufgaben und Pflichten. Zusätzlich kannst du bei der Hausaufgabenbetreuung mitarbeiten und den Unterricht in Mathematik, Englisch oder anderen Fächern unterstützen. Das Projekt unterhält außerdem kleine Werkstätten, einen Computerraum und ein Gartenprojekt, wo du dich ebenfalls einbringen kannst.

Das solltest du mitbringen

• gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft, die Sprache Khmer vor Ort zu erlernen
• Respekt und Unvoreingenommenheit im Umgang mit den von HIV/Aids betroffenen Kindern und Jugendlichen
• den aufrichtige Wunsch, Teil der Familie von Wat Opot zu werden
• Computerkenntnisse
• Erfahrung in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind wünschenswert
• handwerkliche Fähigkeiten und Interesse an der Gartenarbeit sind von Vorteil

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